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OKA Mastlager GMUNDEN

Der Standort der Altlast OKA Mastlagers, befindet sich im nördlichen Gemeindegebiet von Gmunden, im Ortsteil Traunleiten. Von 1948 bis 1988 wurde im Bereich des Mastlagers der OKA eine Anlage zur Imprägnierung von Holzmasten für Leitungsträger betrieben.
 
Als Imprägniermittel wurden gelöste metallhältige Salze, insbesondere Chrom-Kupfer-Bor-Salze aber auch arsenat- und fluoridhaltige Salze verwendet.

Von 1948 bis 1952 wurden die Masten im Tauch-, Anstrich- und Ansprühverfahren imprägniert und nach der Imprägnierung zur Fixierung auf unbefestigtem Gelände zwischengelagert.

Die Fläche des Altstandortes beträgt etwa 44.000 m², wobei von der Gesamtfläche rund 80 % als unbefestigte Lagerfläche vorlagen.
 
In einem ersten Schritt erfolgte die Erkundung des Standortes durch 50 Rammkernbohrungen bis 5 m Tiefe und die Errichtung von 3 Grundwassersonden mit einer Tiefe von bis zu 80 m.

Der Grundwasserspiegel liegt bei über 50 m unter Gelände. Die Untergrundverhältnisse sind als äußerst schwierig zu bezeichnen (fest gelagerte Schotter und Konglomeratschichten).

Auf Grundlage einer Sanierungsvariantenuntersuchung wurde als günstigste Sanierungs- bzw. Sicherungsvariante die Entfernung und Entsorgung der oberflächennah anstehenden hochbelasteten Lehmschicht und ein Sicherungs-/Sanierungsbetrieb mittels zweier Entnahmebrunnen bestimmt.
 
Das entnommene stark belastete Grundwasser sollte durch eine stationäre Behandlungsanlage abgereinigt und in den Vorfluter abgeleitet werden. Durch die GRUPPE WASSER® wurden die Ausarbeitung einer Sanierungsvariantenuntersuchung zur Sanierung der Altlast, die positive Einreichung bei der Österreichischen Kommunalkredit, die Teilnahme an Behördenverhandlungen und die Durchführung von Zusatzuntersuchungen (geophysikalische Messungen, Isotopenuntersuchungen, Lysimeter, GW-Beprobungen, Perkulationsversuch, etc.) in Zusammenarbeit mit dem Arsenal Research durchgeführt.
 
 
Weiters erfolgte die Ausarbeitung eines verhandlungsfähigen Einreichprojektes über den Abtrag einer kontaminierten Bodenschichte sowie die Installation von 2 Sanierungsbrunnen (Tiefe 70 m) und die Aufbereitung des mit Chrom VI kontaminierten Grundwassers mittels zweistufiger Ionenaustauscheranlage. In weiterer Folge wurden die Detailplanung durchgeführt und die Ausschreibungsunterlagen erstellt. Die gesamten Bau- und Installationsarbeiten wurden gemeinsam mit der Energie AG Oberösterreich überwacht. Die Grundwassersanierungsanlage ist seit Juni 2004 in Betrieb.
 

 

Projektdaten

Projektleiter:    Dipl.-Ing. Florian Nöbauer
Partner
Bearbeitungszeitraum:    1996 - dato
Auftraggeber:    Energie AG Oberösterreich (Dr. Davogg, Tel.: (+43) 732 / 9000-3790)

 

Projektmitarbeiter

 

 
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