Seit der erstmaligen Austrocknung des Zicksees im Jahr 2022 zeigten sich fortschreitende Merkmale der Verlandung, wie zum Beispiel das Anwachsen von nicht salztoleranter Vegetation in den Uferbereichen, Bewuchs des Schlamms bei Trockenliegen der Seesohle, rasante Ausbreitung von Schilf in Flachwasserzonen und Anlandungen von Sand, der vom Wind in vorherrschender Windrichtung ans Ostufer verfrachtet wurde und dort Dünenstrukturen ausbildete. Von der GRUPPE WASSER wurden im Juli 2024 gemeinsam mit der Seemanagement Burgenland GmbH erforderliche Pflegemaßnahmen entwickelt und zum Teil im Sinne von Schilfmäharbeiten umgesetzt. Die Ausbaggerung der angelandeten Sedimente wurde wasser- und naturschutzrechtlich bewilligt und soll bei entsprechenden Wasserständen in den nächsten Jahren (Bewilligungen befristet bis März 2028) durchgeführt werden.
Leistungen der GRUPPE WASSER:
- Untersuchung der Beschaffenheit und der Zusammensetzung des Bodens am Ostufer des St. Andräer Zicksees
- Planung der Pflegemaßnahmen
- Wasser- und naturschutzrechtliche Einreichung des Vorhabens
- Betreuung und Beaufsichtigung der durchgeführten Maßnahmen
- Betreuung der Behördenverfahren
- Mitwirkung an der projektspezifischen Öffentlichkeitsarbeit
Projektdaten
Projekt: Neuausrichtung des Beweissicherungssystems für die landwirtschaftliche Beregnung unter Berücksichtigung der Erfordernisse der Sodalacken
Auftraggeber: Amt der Burgenländischen Landesregierung
Bearbeitungszeitraum: November 2022 – September 2023





